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Aktuelles
1. Kinderaufsichtsrat hat getagt
Sonntag, den 04. Juli 2010 um 13:42 Uhr

Barack Obama soll Jubiläums-NÖKISS 2011 besuchen

Erste Kinder-Aufsichtsrat der NÖ Kinder Sommer Spiele brachte überraschende Ergebnisse

Es ist wohl weltweit der einzige „Kinder-Aufsichtsrat" der als beratendes Gremium für eine wichtige Institution tätig ist. Bereits bei einer Zukunftswerkstatt im März haben die Haupthelferinnen und Haupthelfer der NÖKISS beschlossen einen eigenen Kinder-Aufsichtsrat einzurichten. Kinder stehen im Mittelpunkt der NÖKISS und sollen daher mit ihren Anliegen und Wünschen ernst genommen werden.
Beim ersten Aufsichtsrat im Stift Herzogenburg wurden Wünsche für das Jubiläumsjahr gesammelt. So möchten die Kinder Barack Obama und seine Kinder zu den 40. NÖKISS 2011 einladen. Insgesamt zeigen sich die Kinder mit dem Programm und dem Angebot der NÖKISS sehr zufrieden, gaben aber auch konkrete Tipps für Verbesserungen und Neuerungen. Nach den diesjährigen NÖKISS wird der Kinderaufsichtsrat wieder zusammentreten, nachdem die Kinder als „Aufsichtsräte" das Festival und seine Mitarbeiter genau unter die Lupe genommen haben.

v.l.n.r. Fabian Ziselsberger, Johannes Wolf, Felix Kickinger, Matthias Wolf, Georg Schwed, Conny Wenighofer, Vaness Müller, Jasmin Scheichel, Kartrin Gerstbauer, Isabella Vesely, Samuel Ziselsberger

 
Auf nach Bethlehem!

Auf nach Bethlehem! Keine Sorge, ich habe mich nicht im Kalender des Kirchenjahres geirrt. Ich weiß, dass in wenigen Tagen Pfingsten und nicht Weihnachten ist.

In unserem Stift gibt es seit vier Jahrzehnten den NÖ Kindersommer. Jedes Jahr besuchen dieses Fest rund 15.000 bis 18.000 Kinder und Erwachsene. Das Team dieses Kinderfestes hat nun eine großartige Idee hervorgebracht: ein Kinderfest in Bethlehem zu veranstalten. Und zwar direkt am Krippenplatz vor der Geburtskirche Jesu. Wo Jesus Christus vor rund 2000 Jahren geboren wurde, möchten wir für die vielen, vielen Kinder von Bethlehem ein Fest der Hoffnung und der Freude veranstalten. Denn diese Kinder leben heute in einer Stadt, die von einer acht Meter hohen Betonmauer umgeben ist - strategisch vom Umland abgetrennt. In der Stadt selber gibt es zwischen 70 und 80 Prozent Arbeitslosigkeit. Viele Familien leben in bitterer Armut.

Aber warum ein Kinderfest? Warum nicht soziale, karitative Hilfe? Wir glauben, dass ein Fest für Kinder ein wichtiges Hoffnungssignal ist. Freude und Begeisterung, Spaß und Spiel können vieles auslösen. Ziel ist, einige Tage lang Kinder- und Puppentheater, Mitmachaktionen, Kreativwerkstätten Musik und Folklore, Zirkus und Shows nach Bethlehem zu bringen.

Im Juni 2012 soll das Kinderfest in Bethlehem über die Bühne gehen. Das Team des NÖ Kindersommers hat schon erste Kontakte mit Bethlehem hergestellt. Die Idee wurde begeistert aufgenommen. Das Jahr 2012 wurde ausgewählt, weil in diesem Jahr das 900-Jahr-Jubiläum des Stiftes Herzogenburg gefeiert wird. Da wollen wir ein wenig unsere Freude und Dankbarkeit nach Bethlehem transportieren. – Bei der Feier meines 70. Geburtstages vor einigen Tagen wurde diese Idee erstmals präsentiert. Viele Teilnehmer des Geburtstagsfestes haben spontan in die Tasche gegriffen und das Bethlehemprojekt finanziell unterstützt. Es haben sich sogar Frauen und Männer angeboten, das Fest in Bethlehem zu begleiten. Das möchten wir für die Kinder von Bethlehem tun. Damit wollen wir das Kind Jesus von Bethlehem ehren, der als Erwachsener gesagt hat: Lasset die Kinder zu mir kommen!

 

Propst maximilianein Artikel von Propst Maximilian in den Niederösterreichischen Nachrichten

 
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