|
Die Jury, die mehrheitlich aus Kindern besteht und die unter dem Vorsitz von Propst Maximilian Fürnsinn getagt hat, wählte in diesem Jahr folgende Initiativen als Preisträger der „Weißen Feder von Herzogenburg" aus:
Die Initiative Brillos von Dr. Bernhard Spechtenhauser, der sich in Bolivien für die Errichtung und den Betrieb eines Krankenhauses, Kindergartens und eines Kinderheimes einsetzt. Bernhard Spechtenhauser und Sr. Gundelinde als gewissenhafte Verwalterin vor Ort versuchen, süchtige, obdachlose, aus verheerenden Verhältnissen stammende, missbrauchte Kinder und Jugendliche aufzu¬fangen, sie mit Essen, Kleidung und Arbeitsmaterial zu versorgen, ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen, den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern und nicht zuletzt eine medizinische und psychische Betreuung aufzubauen.
Hans Peter Haselsteiner für den Bau der „Stadt der Kinder" in Moldawien und sein Kinder Buch „Miki und die wilde Bande". Der Bauunternehmer Hans Peter Haselsteiner ist seit 1992 Präsident der Concordia-Stiftung, einem von Pater Georg Sporschill initiierten Hilfsprojekt für Straßenkinder in Moldawien. Als Hans Peter Haselsteiner noch ein kleiner Bub war, erzählte ihm seine Mutter jeden Abend eine Geschichte von Miki, dem Igel. Viele Jahre später erzählte Hans Peter Haselsteiner eine Miki-Geschichte bei der Eröffnung der „Stadt der Kinder" in Moldawien. Daraus ist ein Buch über Miki entstanden, das von den Concordia-Kindern liebevoll illustriert wurde.
Annemarie Kury für Ihr Engagement in Bosnien und die Einrichtung des Therapiezentrums Koraci Nade – Schritte der Hoffnung in Tuzla. Seit mittlerweile 15 Jahren engagiert sich Annemarie Kury in Bosnien. Ihre Aufmerksamkeit gilt vor allem Menschen, die von der Gesellschaft behindert werden. Sie wird dort tätig, wo Hilfe zur Selbsthilfe nicht mehr funktioniert.
Annemarie Kury und Bernhard Spechtenhauser werden die „Weiße Feder" im Rahmen der Eröffnung am Samstag, dem 28. August 2010, 14 Uhr, in der Arena persönlich entgegennehmen. |