NÖ Kindersommerspiele Herzogenburg
Dreihundertsechzig Grad Rundgang durch das Festgelände
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Die Weiße Feder von Herzogenburg 2018 verliehen

Am 25. August wurden die 47. NÖ KinderSommerSpiele von LR Christiane Teschl-Hofmeister in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner eröffnet. Propst Maximilian Fürnsinn verlieh die Weiße Feder von Herzogenburg an Menschen, die Besonderes für Kinder leisten.

Von links: Ursula Singer, Barbara Macourek, Propst Maximilian, Martina Kronberger-Vollnhofer und LR Christiane Teschl-Hofmeister

MOMO. Wiens mobiles Kinderhospiz und Kinderpalliativteam

Damit schwerstkranke Kinder so viel Zeit wie möglich zu Hause verbringen können, organisiert Wiens mobiles Kinderhospiz MOMO die notwendige Unterstützung: Medizinische, psychologische und physiotherapeutische Betreuung, Pflege, Hospiz- und Trauerbegleitung. Dr.in Martina Kronberger-Vollnhofer, Leiterin von MOMO, hat für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die an einer lebensbedrohlichen oder lebensverkürzenden Krankheit leiden, sowie deren Angehörigen, die Weiße Feder von Herzogenburg verliehen bekommen. „Wir haben schon mehrere Preise verliehen bekommen“, erzählt sie, „aber noch nie einen, den Kinder verliehen haben. Es ist schon etwas Besonderes, wenn unsere Arbeit von Kindern gewürdigt wird. Kinder wissen sehr genau, was diese Ausnahmesituation bedeutet.“

 

Barbara Macourek und Ursula Singer

Tosenden Applaus ernteten Barbara Marcourek und Ursula Singer, die seit Jahrzehnten die Katholische Jungschar in St. Andrä leiten bzw. aufgebaut haben. Damals hießen die beiden Preisträgerinnen noch beide Bugl – so wie ihre Mutter, die vor 40 Jahren die Jungschar begründet hat, den Preis aber nicht annehmen wollte. 40 Jahre Jungschar, das sind viele, viele Jungscharlager, Heimstunden, Sternsingen und viele andere pfarrliche Aktivitäten. Beide haben diese Berufung zum Beruf gemacht – Uschi als Kindergärtnerin, Barbara als Religionslehrerin. Die St. Andräer Kinder ließen es sich heute nicht nehmen ihre Gruppenleiterinnen unter tosendem Applaus und mit einem selbst gestalteten Transparent auf die Bühne zu geleiten.

Weiters nominiert war Laura Bush, ehemalige First Lady der USA, die sich massiv gegen die Politik Donald Trumps eingesetzt hat, Kinder an der mexikanischen Grenze von ihren Eltern zu trennen. Bisher haben wir noch keinen Mitarbeiter des Secret Services gesichtet – unsere Bemühungen, mit ihr in Kontakt zu treten, sind leider nicht erfolgreich gewesen.