NÖ Kindersommerspiele Herzogenburg
Dreihundertsechzig Grad Rundgang durch das Festgelände
Seite durchsuchen

Prof. Tom und Prof. Didi: der kartesische Taucher

Du kennst Prof. Tom nicht? Und Prof. Didi sagt dir auch nichts? Na dann hast du etwas verpasst, denn die NÖKISS verfügen über eine eigene Physikerbrigade, die seit vielen Jahren im Experimentierpark zeigt, wie spannend und aufregend Naturwissenschaften sind.

Für diesen Newsletter hat Prof. Tom einen Versuch für euch parat, den ihr zu Hause im Garten durchführen könnt. (Liebe Eltern, kleine Sorge, nix fliegt in die Luft!)

Also, du brauchst:

  • ein stabiles Glas (am besten ein Gurkenglas)
  • einen Luftballon
  • ein Gummiringerl
  • eine Kugelschreiber-Verschlusskappe und
  • zwei Büroklammern

Schritt 1:

Um den Taucher zu basteln, steck eine Büroklammer auf die Verschlusskappe und hänge die zweite an diese an. Füll das Glas randvoll mit Wasser, setzt den Taucher hinein.

Schritt 2:

Verschließe das Glas mit Luftballon und Gummiring.

Glas mit Luftballon und Gummiring verschließen

Schritt 2

 

 

 

 

 

 

 

 

Schritt 3:

Wenn du auf die Luftballonhaut drückst, sinkt der Taucher.

 

Kinderhand drückt auf den Deckel aus Luftballon

Schritt 2

Wie funktioniert das?

In der Verschlusskappe befindet sich Luft. Diese bewirkt, dass der Taucher im Glas schwebt. Beim Drücken auf den Luftballon wird die Luft in der Verschlusskappe zusammengepresst und der Taucher sinkt.

Tipp 1: Du kannst anstatt Glas und Luftballon auch eine Plastikflasche mit Schaubverschluss verwenden.

Tipp 2: Wichtig ist, dass das Glas beziehungsweise die Plastikflasche vollständig mit Wasser gefüllt ist.

Tipp 3: Stell mit Büroklammern das Gewicht des Tauchers so ein, dass er gerade nicht untergeht, wenn du ihn in das Wasser setzst.

Die Geschichte dazu

Der Taucher wurde zwar nach René Descartes benannt. Tatsächlich hat der italienische Physiker Raffaello Magiotti den Taucher im Jahr 1648 erfunden.